Olive, she is so cute…
… das musste ich mir mehrfach in Kotor anhören 🙂 – dazu später mehr.
Zurück auf Anfang – des nächsten Tourabschnitts:
nach einem kleinen Morgenspaziergang (war das vorgestern??) an der Promenade von Mlini…

… und einem Abschiedstränchen ging’s weiter RIchtung Montenegro durch eine herrliche teilweise weiter gewordene Landschaft, in die die Laune der Natur (?) immer wieder Zypressen kerzengerade eingestreut hat.
Die Grenze zu Montenegro war dann schnell erreicht – da merkt man erst, wie verwöhnt wir im Schengenraum sind! Also zweimal Kontrolle von Ausweis und Fahrzeugschein, im Abstand von ca. 200 m… Warum? Keine Ahnung! Fotos gibt’s nicht – war verboten: hinter verspiegeltem Glas konnte ich nicht mal meinen Grenzer sehen – nur seine behaarten Hände, die mich flink im Computer untersuchten…
Überraschung: Montenegro hat den EURO, ohne zur Europäischen Währungsunion zu gehören – es ist aber EU-Beitrittskandidat.
Und trotzdem habe ich nun das Gefühl, hier beginne der „echte Balkan“. Bunte, kreative Bauweise, um es mal positiv auszudrücken. Und die Abfallentsorgung ist noch ausbauwürdig…

Und dann öffnete sich die „Bucht von Kotor“ – kaum zu glauben, wie weit sie sich erstreckt… Gegenüber seht ihr bereits „Perast“.
Un da wären wir bereits – nach der Passage vieler kleiner Orte.

Und zuvor hatte mir das Navi ein „Trajekt“ – die Benutzung einer Fähre angeboten. Aber warum? Die Bucht in Gänze auszufahren, ist wunderschön!
Die Autofreiheit will allerdings durch die Gemeinde (oder doch eher private Unternehmer) genutzt sein. Und so kommt es, dass auf beiden Seiten von Perast Parkplätze geschaffen wurden, die für ein Butterbrot zu nutzen sind… (12,00 EUR für 1 Stunde Wohnmobil) — ächz! Allerdings: der freundliche junge Parkwächter empfing mich gleich mit dem zutreffenden Hinweis, auf der anderen Seite von Perast gebe es zwar die gleichen kostenintensiven Parkplätze, aber ich könne – etwas weiter aufwärts – bedenkenlos an der Straße mein WoMo parken – die Polizei würde das nicht kontrollieren. Und so war es dann auch!
Und weiter ging es nach Kotor – zunächst mal zur Durchfahrt; denn ich war ja auf Cmpingplatzsuche. Meine Wahl wäre einerseits – von der Lage her – richtig gewesen, erwies sich allerding vom Zeitpunkt her als falsch: proppenvoll – Aufnahmestopp! Wobei die WoMo ohnehin bereits „gestapelt“ standen… Also zurück!
Aber zunächst 2 Impressionen zur Passage von Kotor- da wollen nämlich auch Wasserfahrzeuge hin – und zwar möglichts nahe!

Mein tatsächlicher Übernachtungsplatz – ein Parklplatz am Meer – hatte jedenfalls den unschätzbaren Vorteil, nur 8 Gehminuten von Kotors Altstadt entfernt zu sein… 🙂
Un das ist der Ertrag von meinem abendlichen Streifzug durch die herrliche Altstadt von Kotor (unbedingt ansehen!):
Kotor bei Nacht mit der Stadtmauer:

