Und da ist er wieder ...
einer von den entspannten Typen in dieser quirligen, sehr verkehrsreichen Stadt.
Und deshalb habe ich die Anreise per Bahn - von meinem wunderbaren, kleinen Campingplatz in Peris, ca. 30 km nördlich - gewählt.

Aber bekanntlich kommt es ja häufig anders als man denkt...

Die Bahnunterführung war nicht das Problem - kennen wir ja von daheim.... wenngleich...., aber lassen wir das!

Ja wann kommt er denn der Zug...?

Da hat Alina (Chefin vom Camping Garden) sich soviel Mühe gegeben: per WhatsApp jede Menge Tipps und der Online-Fahrplan hin und zurück (ganz dickes Lob für diesen Service!!!).

Und dann wird gemeldet: 72 Minuten Delay - puuh; und wir waren doch pünktlich um 09:16 Uhr am Bahnsteig!

Und hier kommt die Völkerverständigung ins Spiel...

Hallo, Christian, my romanian Friend!

Ein rumänischer Ingenieur, der nach einem Besuch bei seiner Schwester in Peris zur Arbeit nach Bukarest wollte - per Bahn! Selbes Problem, seine Lösung: wir sind kurzerhand auf sein Auto umgestiegen, haben uns sehr gut unterhalten und sind dann noch ein Stück ggemeinsam mit der Metro gefahren. Tausend Dank dafür ; ich hoffe, wir sehen uns einmal wieder - in Deutschland!

Für Olive war die Metro-Fahrt allerdings Stress: es ist laut und wackelt ständig unkontrolliert.

So schön, wenn man dann am Zielbahnhof (Universitätsplatz) gleich einmal von zwei netten jungen Damen zum Kuscheln begrüßt wird ( sie haben für ein Projekt geworben, das in schwierigen Verhältnissen lebenden Kindern und Jugendlichen hilft! Respekt!!)

Und dann prasseln die ersten Eindrücke auf uns ein!

Aber seht es mir nach, wenn ich nur wenig Hinweise zu den Monumenten gebe - es sind zu viele und mit Olive kann ich ohnehin nur von außen staunen...

Wir haben dann jedenfalls erstmal eine Stärkung im Cafe van Gogh gebraucht ( Alle wollen da rein, weil es von den Reiseführern empfohlen wird.. also Kettchen vorm Eingang und Einlass nur nach Gesichtskontrolle. Aber ich war der jungen Geografiestudentin offenbar genehm; Olive hat auch gleich Wasser bekommen)

Und ich habe einen überteuerten Cappucino genossen, ja.

Dieses Kloster war uns leider verwehrt.

Schauen wir uns halt diese Kirche an.
Ein ruhiges Plätzchen übrigens, das die Einheimischen zum Gedankenaustausch (Ratschen...) nutzten...

...ohne Worte...

Und hier: Olive, die Herzensbrecherin bei der "Arbeit"...

Diesen kleinen Rundblick möchte ich euch doch nicht vorenthalten:

Das Justizministerium!
(.. diese Reminiszenz musste jetzt doch sein...)

Der Palast des Patriarchen

Und noch ein paar Impressionen dieser lauten und von den Boulevards aber auch den zahlreichen Parkanlagen aus der Zeit des Kommunismus geprägten Stadt

Gegensätze ziehen sich an...

Dieser Tag hat uns irgendwie gestresst - also ab heimwärts...

...dieses Mal mit einem hoffentlich pünktlichen Zug...

Da steht's: Richtung Brasov dürfte richtig sein! Und das Ticket?
Am Schalter bekam ich die Auskunft, dass es 68 Lei (RON) = 12,73 EUR kosten sollte. Das konnte nicht sein!! (lag aber vielleicht an meiner zu undeutlichen Aussprache von "Peris" = "PAris"??)

Und so bin ich einfach eingestiegen und der freundliche Schaffner hat mir dann 17,50 Lei = 3,28 EUR abgenommen (plus 3,5 Lei für den dog, welche er mir dann erlassen hat - wow, Danke!)
(Vielleicht eine kleine Entschädigung dafür, dass mich beim Versuch, im Waggon Platz zu nehmen, ein Rumäne gleich angeranzt hatte, ob ich für den Hund ein Ticket hätte...)

PS: nach dem Maulkorb, der eigentlich vorgeschrieben wäre, hat mich niemand gefragt!

Kleiner Rückblick auf einen Naturstrand am Schwarzen Meer (Corbu)

Für heute soll es reichen: Olive möchte nochmal raus und mein Bier wird warm... achja, der selbstgebrannte Pflaumenschnaps (mit einer deutschen Anlage...) kann auch warm genossen werden - skål! Sorry -Prost auf rumänisch hat mir noch keiner erklärt, aber jeder hat's verstanden! 😉

Und auch dafür herzlichen Dank an Alina und ihren Mann (und das Töchterchen, 6 Monate alt) 🙂