Oder wie das Mittelalter den Sprung in die Moderne geschafft hat…

Mein weiterer Weg hat mich – zu Recht – in dieses in Stein gefasste Mittelalter geführt. Ein komplett in seiner Originalität erhaltenes Städtchen, das in seinen Ursprüngen ins fünfte Jahrhundert zurückreicht.

Komplett autofrei – aber der Wohnmobilstellplatz ist nur einen Steinwurf weit entfernt (sehr ordentlich; alles geht per Videotechnik – vom Einchecken bis zur Erkennung des Kfz-Schildes; 12,00 EUR, für alles andere zahlt man extra).

Am besten machst du dir selbst ein Bild…

Nachts hat es mir besonders gefallen – nicht nur, weil die Menschenansammlungen des Tages (ja, schon um diese Jahreszeit!) fehlten.

Methoden zur Wahrheitsfindung waren damals natürlich auch schon en vogue…

Altamira – Felszeichnungen, die älter als 14.000 Jahre sind

Am nächsten Morgen ging es dann zur Besichtigung. Das Ticket hatte ich mir online (Website der Santander-Bank – nur auf Spanisch; hat trotzdem geklappt) besorgt – Followern sei dieser Weg dringend empfohlen!

Das Original der Höhle dürfen nur noch Wissenschaftler besuchen (es wird darum gestritten, ob die Zeichnungen nicht sogar 40.000 Jahre alt sind…). Der Nachbau (in 2-jähriger Arbeit) ist allerdings wirklich gelungen – meiner Meinung nach merkt man, dass 20 Millionen EUR investiert wurden.

Aber macht Euch selbst ein Bild:

Der reale Eingang (verriegelt und verrammelt) im Hintergrund von außen…

… und so sieht’s innen im Nachbau aus.

Ja – der Tag war ereignisreich: denn dann folgte noch der Besuch der Praias das Catedras!

Bei Ebbe liegt ein größerer Strand frei und man kann in die einzelnen „Seitenflügel“ der Kathedrale gehen – aber leider hat sich mein Fahrplan nicht danach gerichtet.

Also lass‘ diese Bilder auf dich wirken…

Damit Schluss für heute – das muss reichen! Wir wollen ja nach durch das nächtliche A Coruna streifen, wo wir gestern angekommen sind.

Jedenfalls bist du jetzt auf dem Laufenden. A te Logo – Adios und Tschüss!