Assoziation Nr.1: die Seelen der gläubigen Besucher sind so schwarz...
... bevor wir das klären, nehme ich euch mit auf die Fahrt durch eine wunderschöne Schlucht mit dem Lacul Siriui.
An einem Viewpoint konnte ich endlich klären, welche orangefarbenen, komischen Maiskörner an diversen Straßenständen feilgeboten wurden: es handelt sich um jede Menge Sanddorn - ich durfte probieren. Fruchtig reif, sauer. Und sauer macht ja bekanntlich lustig 🙂
Das habe ich dringend gebraucht - eine Vitamin-C Dosis gegen meine Erkältung!
Und dann erwartet mich am Ziel-Campingplatz Honigberg (10 km nördlich Brasov und daher mit dem Auto komfortabel zu erreichen) die Überraschung:
Trutzig kommt sie daher. Die Burgmauern wurden erst errichtet, nachdem feindliche Angriffe Überhand nahmen.
Das Eintrittsticket war im Campingpreis inkludiert - der CP gehört nämlich der evangelischen Kirche. Kirche und CP werden in Personalunion verwaltet - Bingo! 🙂
Das Innere
Kirchburgmauer und die Anbauten an der Kirche selbst, die über zum Teil nur lange Leitern erreicht werden können, beherbergten die Familien des Dorfes inklusive aller Vorräte.
Auch eine Scoala (Schule) war vorhanden - alles zu besichtigen!
Unverhofft konnten wir auch noch ein tolles Barockkonzert in der Biserica verfolgen - leider zensiert der Server das Hochladen eines kleinen Videos...
Also widmen wir uns Brasov im Schnelldurchlauf und nehmen ein paar wenigstens ein paar Eindrücke mit
Hier ist sie endlich wieder die "Biserica Neagra", die Schwarze Kirche.
Die Gläubigen sind zwar an der Namensgebung beteiligt, aber nicht durch ihre Seelen; vielmehr handelt es sich um die volkstümliche Bezeichnung der durch den Stadtbrand 1698 geschwärzten Kirche - der im Übrigen größten gotischen Kathedrale Südosteuropas.
Bilder des Inneren kann ich euch leider nicht liefern - es war gerade Gottesdienst der Kronstädter Honterusgemeinde...
Und wer ist dieser Honterus, Namensgeber der kirchlichen Gemeinde? Nun, ein Multi-Gelehrter, der die erste Karte von Transsylvanien entwickelte und darüberhinaus einen "Tachometer" zur Messung von Entfernungen. Er hatte also "Einiges drauf", dieser Mann, und nebenbei (?) war er Brasovs Stadtpfarrer.










































